Fraumünsterkirche

Fraumünsterkirche

 

Eine besondere Stellung unter allen Fritzlarer Kirchen nimmt die Fraumünsterkirche ein. Die Kirche steht außerhalb Fritzlars in westlicher Richtung, umgeben von einer hohen Mauer aus dem Jahr 1731. Der Name der Kirche ist ungewöhnlich. Geweiht ist sie der Gottesmutter Maria und ein solches Marienpatrozinium wird oft mit dem Namen Frau bezeichnet; der zweite Wortteil heißt Münster und ist von dem
lateinischen Wort "monasterium", das heißt "Kloster!, abgeleitet. Doch ein Kloster hat an diesem Platz nie bestanden.
Das rechteckige Kirchenschiff besitzt ein in der Südmauer in weiten Teilen erhaltenes karolingisches Mauerwerk mit Rundbogenfenstern und einem vermauerten Portal. Der quadratische Chor wird im 13. Jh. ausgebaut. Im 30jährigem Krieg erleidet die Kirche schwere Zerstörungen. Im Jahre 1676 erhält die Kirche einen Fachwerkaufbau mit Dachreiter. Der Innenraum wird 1700 durch eine Empore umgestaltet. Die ältesten Fresken in den Fritzlarer Kirchen findet man hier im Chor und sie sollen im letzten Drittel des 13. Jh. entstanden sein. Nach Norden ist die Kreuzigung Christi mit Maria und Johannes zu sehen, rechts von einem gotischen Fenster ein Fresko mit der Darstellung Christi als Weltenrichter.


Wohnung in Fritzlar-Wehren zu vermieten

mehr...

mehr...

Anklicken für weitere Bilder...
Marktplatz Fritzlar